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Erbse "Generoso".
Frühreife, rankende, hochwachsende Sorte (110-120 cm). Von der Keimung bis zur technischen Reife 50-60 Tage.
Die Hülse ist groß, bogenförmig und spitz zulaufend und enthält 8-9 glatte Erbsen. Ausgezeichnete Geschmacksqualität.
Die Sorte ist resistent gegen die wichtigsten Erbsenkrankheiten.
* Für den Verzehr werden ganz grüne, aber bereits ausreichend gefüllte Hülsen geerntet (es ist zu beachten, dass Erbsen ein schwaches Wurzelsystem haben, daher sollte man beim Ernten der Hülsen mit einer Hand den Stiel festhalten, damit man die Pflanze nicht versehentlich mit der Hülse aus dem Boden zieht).
Je nach Reifezeit können Erbsen frühreif (ca. 55 Tage ab dem Zeitpunkt des Auflaufens), mittelfrüh (ca. 65 Tage), mittelspät (75 bis 85 Tage) und spät reifend (90-100 Tage) sein. Um den ganzen Sommer über junge grüne Erbsen zu genießen, ist es notwendig, gleichzeitig mehrere Sorten mit unterschiedlichen Reifezeiten auszusäen. Alternativ kann man Erbsen in mehreren Etappen aussäen, d.h. im Abstand von 10 Tagen.
Die Aussaat aller Erbsensorten kann recht früh erfolgen, da sie alle frosthart sind. Die Erbsenkörner müssen nicht vorgekeimt werden, sie werden trocken in einer Tiefe von 5 cm in feuchte Erde ausgesät und mit einer Folie abgedeckt.
Nach 10-15 Tagen beginnen die Keimlinge zu erscheinen (in diesem Moment muss die Folie sofort entfernt werden, damit sie nicht "verbrennen").
Es wird empfohlen, die Stützvorrichtungen für die Erbsen sofort vor der Aussaat anzubringen, um Vögel abzuschrecken, die den jungen Pflanzen erheblichen Schaden zufügen können.
Die Pflanzen müssen an einem Spalier befestigt werden, wenn sie eine Höhe von 15-20 cm erreicht haben. Es gibt jedoch niedrig wachsende Sorten (z. B. solche, die zum Sortentyp "Afila" gehören), die keine Befestigung benötigen, insbesondere wenn man zwei Körner zusammen aussät. Dadurch klammern sich die Pflanzen aneinander, was verhindert, dass sie auf den Boden fallen (aber denken Sie daran, dass niedrig wachsende Sorten weniger ertragreich sind).
Beim Erscheinen der ersten Knospen kann die Erbsenwickler (Erbsensamenkäfer) die Erbsen befallen. Sie durchsticht die Knospe und legt dann eine Larve hinein. Um dies zu verhindern, müssen die Pflanzen mit "Fitoverm" oder einem anderen Akarizid mit systemischer Wirkung besprüht werden. Da der Schädling den ganzen Sommer über parasitiert, muss nach 3 Wochen eine erneute Spritzung durchgeführt werden.
Übrigens, um den Ertrag von Erbsen zu steigern, wird empfohlen, die Spitze der Pflanze abzubrechen, wenn sie eine Höhe von 25 cm erreicht hat. Dadurch beginnen die Pflanzen stark zu verzweigen und werden nicht zu hoch. 12-15 Tage nach dem Beginn der Blüte muss mit der Ernte der Erbsen begonnen werden. Gerade zu diesem Zeitpunkt sind sie am schmackhaftesten und zartesten.
Für die Samengewinnung müssen die Hülsen geerntet werden, wenn sie heller werden. Am besten nimmt man dafür die ersten Hülsen. Wenn es feucht ist, können die Körner schimmeln.
Um diese Unannehmlichkeit zu vermeiden, müssen Sie nur die Klappen öffnen, aber die Körner nicht herausnehmen, bis sie in diesen Klappen vollständig getrocknet sind. Bei dieser Methode fallen sie von selbst ab. Es ist erwähnenswert, dass es immer besser ist, eigene Erbsensamen zu haben als gekaufte.
Das Kraut der Erbsen muss nach der Ernte nicht vom Beet entfernt werden, sondern sollte direkt in den Boden eingegraben werden. Dadurch reichern stickstoffbindende Knöllchenbakterien, die noch lange Zeit auf den Wurzelresten leben, den Boden mit biologisch aktiven Substanzen und Stickstoff an und verbessern seine Struktur.
Erbsen enthalten Stoffe, die Sklerose und die Alterung des Gehirns verhindern. Darüber hinaus sind sie eine Quelle für pflanzliches Eiweiß.
Allerdings sind Erbsen für Menschen mit Gicht kontraindiziert.

